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2.) Die Profilseite - Was soll sichtbar sein

Quelle: www.vidorial.com
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Die Grundidee jedes Sozialen Netzwerkes ist es, ein Profil der eigenen Person anzulegen, das möglichst aussagekräftig und informativ ist. Auf diesem Wege soll eine Vernetzung mit alten Bekannten und neuen Menschen ermöglicht werden. Dadurch bekommen in der Regel alle Mitglieder desselben Netzwerkes Zugang zu den persönlichen Informationen, die der Nutzer ohne Beschränkungen preisgibt. Solche Beschränkungen der eigenen Daten bietet jedes Netzwerk, auch Facebook, und von ihnen sollte man Gebrauch machen. Dabei kann man bestimmte Informationen völlig unveröffentlicht lassen oder nur bestimmten Netzwerkmitgliedern den Einblick erlauben. Denn wer letztendlich das öffentliche Profil eines Nutzers besucht, darüber hat der Nutzer keine Kontrolle.

Schritt 1: Profilinformationen und Inhalte, die du teilst – Du bist, was Du preisgibst!
Nach der Anmeldung bei Facebook besteht die Möglichkeit, das eigene Profil jederzeit aufzurufen, bisherige Angaben zu ändern und bis auf den Namen unsichtbar zu machen. Der Nutzer kann das Profil bearbeiten und neben den allgemeinen Angaben im Zuge der Registrierung um zahlreiche Informationen erweitern.

Zu den allgemeinen Informationen gehören die Angaben
• derzeitiger Wohnort
• Heimatstadt
• Geschlecht
• Geburtstag
• Interessiert an Frauen/Männer
• Sprachen
• über mich

Außerdem kann man Angaben zu Beziehungsstatus und Verwandtschaft machen, Interessen angeben und Informationen über Schule, Hochschule und Arbeitgeber eintragen.

Bei den Kontaktinformationen handelt es sich um besonders sensible Daten. Dazu zählen
• Handynummer und andere Telefonnummern
• aktuelle Adresse
• eigene Webseite
• Heimatstadt und die eigene E- Mail- Adresse

Nach der Anmeldung sind alle angegebenen Daten zunächst für alle Facebook-Mitglieder sichtbar. Eine Ausnahme stellen lediglich die unter 18-jährigen dar: Die Sichtbarkeit der Informationen ist bei ihnen beschränkt, auch wenn diese die Einstellung „Alle“ ausgewählt haben. Damit ihre Freunde sie dennoch erkennen können sind Name, Profilbild, Geschlecht und Netzwerke davon ausgenommen und demnach für alle sichtbar. Die über 18-jährigen Nutzer hingegen sollten bereits direkt nach der Anmeldung die Sichtbarkeit ihrer Informationen einschränken.
Persönliche Kontaktmöglichkeiten wie Wohnort, Instant Messenger-Nummer, E-Mail-Adresse und Telefonnummern sollten prinzipiell nie für alle Facebook-Nutzer einsehbar sein, da hierdurch die Gefahr unerwünschter Kontakte, unerwünschter Werbung und des Datenmissbrauchs stark erhöht wird. Hierfür gibt es die Privatsphäre-Einstellungen, in denen man die Sichtbarkeit der eigenen Daten individuell einstellen kann.

Und so gelangen Sie zu den Allgemeinen Informationen: Konto > Privatsphäre -Einstellungen > Auf Facebook vernetzen > Einstellungen anzeigen

In den „allgemeine(n) Informationen“ befindet sich die Einstellung:
• Facebook- Suche
• Möglichkeit, Freundschaftsanfragen zu schicken
• Möglichkeit, Nachrichten zu senden
• Sichtbarkeit der Freundesliste
• Sichtbarkeit der Infos zu Wohnort und Heimatstadt
• Sichtbarkeit Interessen und Seiten

Um bekannt zu geben, welche Inhalte Sie teilen möchten folgen Sie folgendem Befehlspfad. Konto > Privatsphäre- Einstellungen > Inhalte auf Facebook teilen > Benutzerdefinierte Einstellungen

In der Rubrik „Inhalte auf Facebook teilen“ finden sich:
• Beiträge von mir
• Infos zu Familie und Beziehungen
• „Interessiert an“, „auf der Suche nach“
• Biografie, Lieblingszitate
• Webseiten
• religiöse Ansichten
• Geburtstag
• Orte, die ich besuche
• „Personen, die jetzt hier sind“ - Abschnitt

Tipp: Schon vor der Anmeldung sollte man sich überlegen, welche persönlichen Informationen preisgegeben werden sollen. Wichtig: Höchste Sicherheitseinstellungen nutzen, bis man die Einstellungsmöglichkeiten und die Dynamik des Netzwerkes verstanden hat.

Schritt 2: Mit der Profilvorschau zum Selbstcheck
Mit der Profilvorschau kann man jederzeit einsehen, wie das Profil mit den persönlichen Einstellungen für andere aussieht und sich dadurch zusätzlich absichern, ob die jeweilige Ansicht den eigenen Vorstellungen entspricht. Bei den umfassenden Sicherheits- und Privatsphäre-Einstellungen ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten. Wer sich vergewissern will, ob er wirklich alles richtig gemacht hat, kann die Profilvorschau nutzen.

Die Profilvorschau rufen Sie über folgenden Befehlsfolge auf: Konto > Privatsphäre- Einstellungen > Inhalte auf Facebook teilen > Benutzerdefinierte Einstellungen > Vorschau für mein Profil

Zusätzlich kann man sich anzeigen lassen, wie bestimmte Personen das Profil sehen.

Schritt 3: Die Pinnwand - Gästebuch, Marktplatz und öffentliches Tagebuch
Auf der Pinnwand können andere Facebook-Nutzer sich verewigen, indem sie Grüße ausrichten, persönliche Nachrichten jeder Art hinterlassen, und sie können natürlich auch die Einträge anderer lesen. Die Inhalte bleiben auf der Pinnwand stehen, es sei denn der Besitzer der Pinnwand oder der Verfasser der Nachricht löscht sie. Je nach Einstellung sind die Nachrichten für jedermann sichtbar. Der Nutzer kann jederzeit einstellen, wer auf die Pinnwand posten oder das Geschriebene mitlesen darf. Genauso kann er einstellen, wer die eigenen Beiträge auf anderen Seiten mitlesen kann.

Um die Beiträge von mir aufzurufen klicken Sie auf:
Konto > Privatsphäre- Einstellungen > Inhalte auf Facebook teilen > Benutzerdefinierte Einstellungen > Vorschau für mein Profil > Dinge, die ich teile > Beiträge von mir

Um die Pinnwand-Einstellungen aufzurufen klicken Sie der Reihe nach auf:
Konto > Privatsphäre- Einstellungen > Inhalte auf Facebook teilen > Benutzerdefinierte Einstellungen > Dinge, die andere Personen teilen

Tipp: Die Pinnwandeinträge nur für Freunde sichtbar machen bzw. für diejenigen, die auch offline mitlesen dürften. Was man mit Freunden bespricht, geht nicht jeden etwas an!

Schritt 4: Die Statusmeldung - ein Sprachrohr für Befindlichkeiten
Das zentral platzierte Fenster „Statusmeldung“ ist das Herz der Facebook-Seite. Dieses Fenster findet man auf der Startseite ganz oben und ebenfalls auf der Pinnwand.

Diese Funktion ermöglicht, anderen auf Facebook mitzuteilen, was man gerade macht. Der Profilinhaber kann zusätzlich Verlinkungen, Bilder, Videos und Termine hinzufügen oder Links und Dateien anhängen. Außerdem wird jedes Mal, wenn der Nutzer eine Änderung an seinem Profil vornimmt, eine Statusmeldung versendet. Die Meldung erscheint in jedem Fall auf der eigenen Seite (auf der Pinnwand und auf der Startseite), wird aber auch auf den Seiten veröffentlicht, für die man dies eingestellt hat. Die Statusmeldung kann der Nutzer nur den Freunden oder einem Teil von ihnen zugänglich machen.
Das Feld Statusmeldung bietet die Möglichkeit, sehr persönliche Dinge von sich mitzuteilen, wie z.B. Vorlieben, Aufenthaltsorte oder Gemütszustände. Der Nutzer kann posten, in welchem Club er am Wochenende gefeiert hat, dass er schlechte Laune hat oder der Kühlschrank leer ist.

Um zu diesen Einstellungen zu gelangen, muss man auf der Pinnwand oder der Startseite auf das kleine Schloss klicken. Dann öffnet sich das Fenster in dem man auswählen kann.

Tipp: Grundsätzlich empfiehlt es sich, die Statusmeldungen nur für Freunde sichtbar zu machen. Wer jedoch eine bunt gemischte Freundesliste mit Menschen aus verschiedenen Lebensbereichen führt, sollte hier noch mehr differenzieren (unter Einstellung „Benutzerdefiniert“).

Schritt 5: Orte, die ich besuche und Personen, die jetzt hier sind - We´re watching you!
Es gibt auf Facebook eine neue Funktion: Facebook places, oder „Personen, die jetzt hier sind“. Seit kurzem ist die Anwendung auch in Deutschland freigeschaltet. Das Prinzip funktioniert wie folgt: Befindet sich ein Facebook-Mitglied gerade an einem besonderen Ort, dann kann dies den Netzwerkfreunden via der Orte-Funktion mitgeteilt werden. Diese Meldung wird zum einen auf der Facebook-Seite in Form der Statusnachricht, die einen Link zur Seite des Ortes mit beinhaltet, veröffentlicht. Des Weiteren kann man zu der Mitteilung des Ortes etwas schreiben oder ein Bild hinzufügen.

Darüber hinaus wird die Meldung, je nach Einstellung des Nutzers, in der Rubrik „Personen, die jetzt hier sind“ in einer Karte dargestellt, damit man sehen kann, wer sich von den Freunden ebenso in derselben Stadt befindet. Somit kann man Kontakt zu den Personen, die sich gerade in derselben Stadt befinden, aufnehmen, indem man zum Beispiel einen Kommentar schreibt.

Um diesen Dienst nutzen zu können, benötigt man die iPhone- oder Android-App von Facebook:
Facebook Places kann aber auch problemlos unter touch.facebook.com aufgerufen werden und man bekommt die Aktivitäten seiner Freunde, sofern sie Places nutzen, angezeigt.
Sofern man dem Dienst zugestimmt hat, erscheint rechts oben der Button “Wo bist du?”, bei dem man zu den Orten in unmittelbarer Umgebung gelangt. Diese Orte können dann über „Ich bin hier“ besucht werden.

Nutzt man diese Funktion als App auf dem iPhone, aktualisiert sich der Standort sogar von allein. Zudem können Freunde einen auch in dieser Karte markieren. Man selbst erhält dann eine Benachrichtigung.

Dass jedermann jederzeit nachvollziehen kann, wo sich andere Personen gerade befinden, ist nicht nur aus datenschutzrechtlicher Sicht sehr bedenklich. Nehmen wir an, man ist eigentlich krank gemeldet und jemand trägt nun ein, wo man sich, anstelle des Bettes, gerade befindet? Die Voreinstellung von Facebook sieht wie folgt aus: Vorerst ist die Angabe des Ortes nur für Freunde sichtbar, nicht für das gesamte Netzwerk. Möchte man in der Anzeige nicht erscheinen, muss man die Einstellung erst deaktivieren.

Grundsätzlich sind drei Einstellungen vorzunehmen.

1:
„Orte, die ich besuche“. Rufen Sie die Befehlsfolge Konto > Privatsphäre- Einstellung > Inhalte auf Facebook teilen > Benutzerdefinierte Einstellung > Dinge, die ich teile > “Orte, die ich besuche“ und „Mich im „Personen, die jetzt hier sind“ - Abschnitt anzeigen, nachdem ich angegeben habe, wo ich mich befinde“ auf.

2:
Freunde können angeben, dass ich mich an einem Ort befinde“: Diese Einstellung finden Sie hier: Konto > Privatsphäre- Einstellung > Inhalte auf Facebook teilen > Benutzerdefinierte Einstellung > Dinge, die andere Personen teilen > Freunde können angeben, dass ich mich an einem Ort befinde.

3:
„Orte, die ich besuche“: Diese rufen Sie wie folgt auf: Konto > Privatsphäre- Einstellung > Anwendungen und Webseiten > Bearbeite deine Einstellungen > Informationen, die durch deine Freunde zugänglich sind.