Impressum | Über uns | AGB | Log-In | Datenschutzerklärung

Unser Provider-Partner:
ALL-INKL.COM - Webhosting Server Hosting Domain Provider

Der große Facebook Guide - Video-Tutorials

Wir erstellen & optimieren Ihre Internet-Präsenz!

 

6.) Anwendungen, Applikationen und Webseiten

Quelle: www.vidorial.com
Abdruck der Inhalte mit freundlicher Genehmigung EU-Initiative klicksafe. Nichtkommerzielle Vervielfältigung und Weiterverbreitung ist erlaubt unter Angabe der Quelle klicksafe und der Website www.klicksafe.de. Es wird darauf hingewiesen, dass alle Angaben trotz sorgfältiger Bearbeitung ohne Gewähr erfolgen und eine Haftung der Autorlnnen ausgeschlossen ist.

Facebook bietet dem Nutzer inzwischen umfangreiche Anwendungen und Kooperationen mit anderen Webseiten, um ein „soziales Nutzererlebnis“ zu schaffen. So kann der Nutzer sein Facebook-Profil mit zahlreichen Spielen und Anwendungen personalisieren, sich durch diese mit anderen Nutzern verbinden und sein Profil ausschmücken. Zudem begegnet dem Nutzer das Netzwerk Facebook auch außerhalb seiner „Heimatseite“, in Form von so genannten sozialen Plug Ins.

Eine neue Funktion stellt die so genannte „umgehende Personalisierung“ dar. Sie verfolgt die Absicht, dem Facebook-Nutzer auch außerhalb der „Facebook-Welt“ Funktionen anbieten zu können. Dies wird ermöglicht, indem ausgewählt Seiten für das Facebook-Mitglied personalisiert werden. Diese Funktion befindet sich noch in der Aufbauphase und verfügt bisher nur über wenige englischsprachige Partnerseiten, was nicht lange so bleiben wird.

Schritt 1: Anwendungen installieren - nicht ohne meine Apps!
Anwendungen (engl. Applications, kurz apps) sind kleine Programme, die der User bei Facebook aus verschiedenen Themenbereichen auswählen und auf sein Profil laden kann. Anwendungen sagen, ähnlich wie Gruppenmitgliedschaften, sehr viel über uns aus, auch wenn wir es vielleicht nicht bewusst wahrnehmen. Bei den Anwendungen ist zu beachten, dass diese in den meisten Fällen von Fremdanbietern, nicht von Facebook selbst angeboten und betreut werden. Es kommt zu einem Datentransfer zwischen Facebook und den Anbietern dieser Applikation. Sobald die Anwendung installiert ist und der Nutzer auf sie zugreift, verschafft sich diese bzw. ihr Anbieter automatischen Zugriff zu verschiedenen Informationen. In jedem Fall greifen Anwendungen auf die Daten zu, die Facebook „öffentlich zugänglich“ nennt. Dieser Zugriff kann vom Facebook - Nutzer nicht verhindert werden.

Tipp: Wer Gebrauch von Anwendungen machen möchte, sollte zumindest die Daten schützen, auf deren Zugriff man Einfluss hat. Dabei vor allem in den Profileinstellungen den Status für „Alle“ sichtbar ändern in „nur Freunde“.

Schritt 2: Anwendungsmeldungen- Was Sextests und Psychospiele über Dich verraten
In der Regel wird, wenn man eine neue Anwendung herunter lädt, eine automatische Meldung auf der Startseite publiziert, dass man die Anwendungen ausprobiert oder hinzugefügt hat. Jeder kann dann mitlesen, für welche Apps man sich entschieden hat. So kann es durchaus unerwünscht sein, wenn Kollegen oder Eltern mitbekommen, dass man die Anwendung „How good are u in bed?“ oder „Kamasutra position“ heruntergeladen hat, wenn man sie auch nur einmal ausprobieren wollte. Deshalb kann man die Meldungen für „Aktivitäten in Anwendungen und Spielen“ deaktivieren bzw. bestimmen, wer diese erhalten darf. Es empfiehlt sich, diese Einstellung vorzunehmen, bevor man die erste Anwendung herunter lädt. Konto > Privatsphäre- Einstellungen > Anwendungen, Spiele und Webseiten > Aktivitäten in Spielen und Anwendungen
Möchte man das Risiko vermeiden, dass andere die Aktivitäten überhaupt mit verfolgen können, dann empfiehlt sich die Einstellung „Nur ich“.

Tipp: Anwendungen sagen einiges über den Nutzer aus. Daher genau überlegen, wer über die eigene App-Nutzung informiert werden soll und entsprechende Rechte zuweisen.

Schritt 3: Sichtbarkeit der Anwendungen - zeig mir deine Apps und ich sag dir, wer Du bist!
Wenn der Nutzer eine neue Anwendung hinzugefügt hat, dann ist diese auch auf dem Profil des Nutzers sichtbar. Genau wie bei den automatischen Anwendungsmeldungen, die als Statusmeldung auf dem eigenen Profil und dem der Freunde erscheint, sollte man sich die Frage stellen, wer die neuen Anwendungen auf dem Profil sehen darf. Wenn viele Menschen Einblicke in das Profil haben, kann die neue Anwendung auf dem Profil, wie z.B. „Wie betrunken bist du gerade? Frag Grönert!“, möglicherweise ungewollte Schlussfolgerungen anderer nach sich ziehen.
Konto > Anwendungseinstellungen > Einstellungen bearbeiten
Oder über die benutzerdefinierte Einstellung die Anwendungen nur noch für den Nutzer selbst sichtbar machen.

Tipp: Anwendungen sagen einiges über den Nutzer aus. Daher genau überlegen, wer über die eigene App-Nutzung informiert werden soll (durch Statusmeldung und auf der Profilseite) und entsprechende Rechte zuweisen.

Schritt 4: Einzelne Anwendungen löschen - Räum mit deinen Apps auf!
Im Laufe der Zeit lädt man die eine oder andere Anwendung herunter und verwendet sie doch nie wieder. Irgendwann ist die Liste der Anwendungen lang und unübersichtlich. Man sollte demnach bei den Anwendungen den Überblick behalten und gelegentlich aufräumen. Wenn sie also ausprobiert und gespielt worden sind, sollte man diese so bald wie möglich wieder löschen, damit sie nicht länger als nötig auf dem Profil und/oder Teil der Seite sind. Gerade vor dem Hintergrund des Datenaustausches von App -Anbietern mit Facebook ist dies sinnvoll.
Konto > Anwendungseinstellungen > Einstellungen bearbeiten > Einstellungen bearbeiten > Anwendung entfernen > Entfernen

Schritt 5: Eintritt durch die Hintertür - Wie Apps von Freunden an deine Daten gelangen
Jeder Nutzer kann sich zwar bewusst gegen das Nutzen von Anwendungen entscheiden oder die Privatsphäre-Einstellung streng handhaben, trotzdem haben die Anwendungen auf kleinen Umwegen Zugang zu den eigenen Daten: Über die eigenen Freunde.
Drittanbieter können auch über Anwendungen, die Freunde nutzen, auf die eigenen Daten zugreifen. Dieser Zugriff wird über die Freundesliste ermöglicht.
Zusätzlich zu den öffentlich zugänglichen Daten haben die Anwendungen auch Zugriff auf alle Daten, die in dieser Einstellung mit einem Häkchen versehen sind. Mit anderen Worten: All diese Daten werden eingelesen, wenn die Freunde spielen.
Möchte man selbst die eine oder andere Anwendung nicht missen, sollte man sich genau überlegen, welche Häkchen man setzt, soziales Netzwerkerlebnis hin oder her. Selbst wenn man hier alle Häkchen entfernt, sind immer noch die bereits erwähnten „öffentlich zugänglichen Daten“ einsehbar. Diese kann man nur schützen, indem die Nutzung der Anwendungen auf dem eigenen Profil deaktiviert wird. Dann kann man jedoch selbst keine Anwendungen mehr ausprobieren.

Konto > Privatsphäre- Einstellungen > Anwendungen und Webseiten > Bearbeite deine Einstellungen > Informationen, die durch deine Freunde zugänglich sind > Häkchen entfernen

Schritt 6: Anwendungen und Einladungen blockieren - Schutz vor Kontaktaufnahme
Wenn man interaktive Anwendungen spielt, dann kann man Freunde in das Spiel involvieren. Diese bekommen dann die Aufforderung zugesendet, beispielsweise diese oder jene Frage zu beantworten oder sich anderweitig einzubringen. Ebenso kann man Freunden Einladungen für interessante Gruppen, Veranstaltungen usw. schicken.
Je nachdem wie aktiv die Freunde beim Nutzen von Anwendungen oder auf der Suche nach Veranstaltungen sind, kann die permanente Kontaktaufnahme auf diesem Wege auf Dauer sehr belästigend sein und den Netzwerkalltag stören. Noch schlimmer kann es werden, wenn diese Art der Kontaktaufnahme theoretisch missbraucht wird, um jemanden zu drangsalieren. Aus diesem Grund kann man Personen blockieren, sodass diese via Anwendungen nicht mehr in Interaktion mit einem treten können.

Konto > Privatsphäre- Einstellungen > Blockierlisten > Bearbeite deine Listen > Anwendungen blockieren/ Veranstaltungseinladungen blockieren

Tipp: Fühlt man sich von einer Person im Netzwerk bedrängt, dann sollte man nicht nur diese Person, sondern auch ihre Anwendungen und Veranstaltungsanfragen blockieren. Auch für alle, die von vielen Anfragen aktiver Nutzer gestört sind, empfiehlt sich diese Einstellung.

Schritt 7: Anwendungen-Plattform deaktivieren - So ist Schluss mit Apps!
Wir wissen inzwischen, dass es unter der Vielzahl von Anwendungen auch Angebote gibt, die der Nutzer nicht nur allein auf seinem Profil spielen kann, sondern interaktiv mit anderen, vorzugsweise den eigenen Freunden. Das Angebot erstreckt sich von Umfragen, zum Beispiel wen aus der eigenen Freundesliste man heiraten wird bis zu Geburtstagskarten, die man einander schicken kann. Der Nutzer muss nicht zwingend selbst aktiver App-Nutzer sein, um mit den Anwendungen und ihren „Nebenwirkungen“ konfrontiert zu werden.
Drittanbieter können auch über die Anwendungen, die die Freunde spielen, auf die eigenen Daten zugreifen. Umfragespiele, wie das oben genannte, benötigen die Freundesliste der Nutzer und bedienen sich dort auch all ihrer Mitglieder, sofern man nicht dagegen vorgeht. Wenn man den ungewollten Datenaustausch durch Freunde oder die ständigen Aufforderungen mitzumachen verhindern will, dann kann man die Plattform- Anwendungen deaktivieren.

Konto > Privatsphäre- Einstellungen > Anwendungen, Spiele und Webseiten > Bearbeite deine Einstellungen > Anwendungen, die du verwendest > Alle Plattform- Anwendungen deaktivieren

Alle noch aktiven Anwendungen werden angezeigt und im Zuge der Deaktivierung gelöscht. Hierzu muss man diese erst auswählen, dann kann man die Deaktivierung vornehmen. Die Einstellungen, die die Anwendungen betreffen, sind nach der Deaktivierung hellgrau markiert und können nicht mehr bearbeitet werden. Erst wenn diese Veränderung sichtbar ist, hat man die Anwendungen- Plattform deaktiviert. Ansonsten den Prozess wiederholen!

Schritt 8: Gefällt mir - Soziale Plug Ins
Gefällt einem Nutzer ein neues Fotoalbum, eine Gruppe oder die Werbung für einen neuen Turnschuh auf Facebook, kann er dies mit einem „Gefällt mir“ und einem „Daumen Hoch“ - Symbol signalisieren. Zudem wird angezeigt und gezählt, wem der Beitrag, die Werbung oder ähnliches noch gefällt. Diese Schaltfläche nennt sich „Soziales Plug - In“. Bisher gab es diesen „Gefällt Mir“ - Button nur auf der Facebook- Seite, inzwischen wird dieser aber auch auf anderen Seiten angewendet und hat in den meisten Bereichen Anklang gefunden. Jeder Anbieter kann dieses soziale Plug-In in kurzer Zeit installieren. Die Nutzer können nun auch auf Facebook- externen Seiten zeigen, was ihnen gefällt und es mit anderen Netzwerkfreunden teilen. So entsteht ein dichtes Geflecht aus Beziehungen, Vorlieben und Interessen, das in der Facebook- Datenbank gespeichert wird. Dieses Netz wird von Experten „Social Graph“ genannt und ist besonders für die Werbekunden von Facebook dienlich, die dadurch noch zielgerichteter und effizienter arbeiten können.

Die Plug-Ins stammen von Facebook selbst und sind nach eigenen Angaben so gestaltet, dass die externe Webseite selbst auf keine persönlichen Informationen über den Nutzer zugreifen kann. Trotzdem können Werbekunden von Facebook aufgrund des so entstehenden „Social Graph“ tiefe Einblicke in die Interessen, Präferenzen und Vorlieben des Nutzers und seiner Freunde erhalten. Die Einstellung zu den sozialen Plug- Ins ist sehr komplex, man findet sie unter den „Allgemeinen Informationen“. Sie ermöglicht, die Dinge, die gefallen, nicht mehr für alle sichtbar zu machen.

Konto > Privatsphäre- Einstellungen > Allgemeine Informationen > Einstellungen anzeigen > Deine Vorlieben, Aktivitäten und andere Verbindungen anzeigen

Tipp: Die „Gefällt mir “ - oder „Teilen“ - Buttons findet man inzwischen auf zahlreichen Webseiten. Bevor man offen darlegt, was einem gefällt überdenken, welche Botschaft man damit sendet. Auch die Freunde dafür sensibilisieren, deren Aktivitäten zwangsläufig mitbekommen werden.

Schritt 9: Umgehende Personalisierung - Wie Facebook deine besuchten Seiten gestaltet
Eine neue Funktion auf Facebook ist die „umgehende Personalisierung“. Facebook hat hierzu nach eigenen Angaben „mit ausgewählten Partnern zusammengearbeitet, um dein Nutzererlebnis zu personalisieren, sobald du ihre Webseiten aufrufst“. Das bedeutet, dass der Nutzer, sobald er die Partnerseite betritt, das Seitenangebot auf die persönlichen Interessen und Verbindungen ausgerichtet vorfindet. Ein Beispiel: Der Facebook- User besucht eine Partnerseite von Facebook, auf der er nach einer guten Pizzeria in seiner Umgebung sucht. Hier wird er nun nicht mehr Empfehlungen oder Rezensionen von Fremden erhalten, sondern von Menschen, mit denen er auf Facebook befreundet ist.

Die Funktion der „umgehenden Personalisierung“ ist in der Voreinstellung auf der Profilseite aktiviert. Sie wird also beim Betreten der Partnerseiten automatisch angewandt. Besucht man eine der Partnerseiten, wird man auf die Personalisierung hingewiesen und muss diese erst ablehnen, nicht wie wünschenswert zulassen.
Noch ist die Anzahl der Partnerseiten gering, doch kann sich dies schon bald ändern und auch auf den deutschsprachigen Raum ausweiten.

Konto > Privatsphäre- Einstellungen > Anwendungen und Webseiten > Bearbeite deine Einstellungen > Umgehende Personalisierung